Genau hier begann einmal alles, als der Hof vor langer Zeit von den Vorfahren gekauft wurde. Er befindet sich jetzt seit einigen Generationen im Besitz der Familie. 

Damals wurden hier schon Bienen, Hühner, Schafe, Rinder, Pferde und Schweine auf dem Hof gehalten. Für den Eigenbedarf und die Viehhaltung baute man Getreide, Gemüse und Obst an. 

Von Beginn an wurde der Hof im Vollerwerb bewirtschaftet. Noch vor dem 2. Weltkrieg gab es hier etwa 400 Hühner, deren Eier unter anderem auch nach Berlin verkauft wurden. Bis zur Zeit der Wende wurden Kühe gemolken und die Milch an die nächste Molkerei geliefert. Vieles war Handarbeit. Auf Acker und Wiese wurde mit Zugrindern gearbeitet und erst in den 80er Jahren wurde der erste Traktor angeschafft.

Mit Beginn der DDR-Zeit mussten viele der eigenen Flächen abgegeben werden, sodass nur noch ein kleiner Teil selbst bewirtschaftet werden durfte. Die Familie war verpflichtet, in der Agrargenossenschaft mitzuarbeiten.

Als dann die Wende kam, war die Landwirtschaft nicht mehr rentabel. 1990 verließ das letzte Rind den Hof. Die letzten selbst bewirtschafteten Flächen gingen an die hiesige Agrargenossenschaft. Seitdem gab es nur noch Kleinvieh und den Gemüsegarten für den Eigenbedarf der Familie.

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